Vergangene Veranstaltungen

Hier erfahren Sie, was Sie alles verpasst haben.


Veranstaltungen 2005-2006

- Sie haben ein ganz besonders deutsch-spanisches Weihnachtskonzert verpasst !

Am 2. Adventssonntag, 10. Dezember 2006, haben wir ein Konzert veranstaltet, in dem zwei Aachener Pianistinnen (unsere Mitglieder Karin Ewers und Kristine Völtz) gemeinsam mit einer jungen Musikerin aus Toledo (Ana Alcaide, Viola de Teclas) und ihrem Begleiter (Carlos Beceiro, Mandola) auftraten. Als Rahmen für diesen deutsch-spanischen Hörgenuss wurde die alte lutherische Kirche „De Kopermolen“ in Vaals/Niederlande ausgesucht, die durch ihr besonderes Ambiente und eine wunderbare Akustik besticht.

Kristine Völtz und Karin Ewers spielen als Duo con uno seit 10 Jahren zusammen „vierhändige Literatur“. Sie konzentrieren sich auf Musikstücke, die speziell für zwei Pianisten an einem Klavier geschrieben wurden, und sie streifen dabei die verschiedensten musikalischen Epochen. Auch in diesem Konzert boten sie ein abwechslungsreiches und ausgefallenes Repertoire, von der Klassik (Schumann, Dvorak, Ravel, Granados) bis zu zeitgenössischer Musik, wobei die Märchenfantasie Jorinde und Joringel von Th. Schmidt Kowalski für den Aachener Raum zur Uraufführung kam. Über diese Musik schreibt Werner Matthes (Musikkritiker): „…man ertappt sich bei dem Gedanken, diese Musik, ganz tonal, sei dem Paradies näher als den Konflikten dieser Erde. Es scheint, als habe der Komponist längst vergessene Tugenden wie Beseelung und Kontemplation, Gelassenheit und gesammelte Ruhe, das Finden des zartfarbigen und veredelten Klanges hinübergerettet in diese Zeit.“

Die junge Spanierin Ana Alcaide spielte auf einem nahezu unbekannten Instrument, das sie während ihres Studienaufenthalts in Schweden entdeckt hat: der Viola de Teclas, einem mittelalterlichen Streichinstrument, dessen Ursprung in Deutschland vermutet wird und das heute in Schweden als “Nyckelharpa“ eine Renaissance erlebt. Die Viola de Teclas hat 16 Saiten, 3 Tastaturen und ein Register, das über fast 4 Oktaven reicht. Die Saiten werden mit  einem kurzen Bogen gestrichen, während die andere Hand die Tastaturen bedient (s. Fotos).
Ana hat dieses besondere Instrument für die Interpretation alter kastilischer und sefardischer
Musikstücke entdeckt und zusammen mit Carlos Beceiro, der sie in diesem Konzert auf einer Mandola begleitet hat, neu arrangiert. So entstanden Stücke von melodischen, manchmal seltsam fremdartig anmutenden Klängen – ein ungewöhnlicher, faszinierender Musikgenuss.

Als Bereicherung für diese abwechslungsreiche Musik gab es „weihnachtliche Lesungen“ in
drei Sprachen:
- Marie van der Beuken, unsere Gastgeberin in De Kopermolen, las auf Niederländisch,
- Maria Köpp erzählte uns auf deutsch die Geschichte eines spanischen Truthahns, der statt als
  Weihnachtsbraten als Krippenfigur endete,
- Carlos de la Torre deklamierte einen kubanischen Weihnachtswunschbaum, en español,
-Walter Vennen trug das Märchen von Jorinde und Joringel vor. Anschließend erklang das Märchen noch einmal: als neoromantische Fantasie auf dem Flügel mit wunderschönen Motiven und Melodiebögen.

Ein Abend voll Märchenhafter Musik und mehr ….!

FOTOS - Weihnachtskonzert - Kopermolen - 2006

- Sie haben eine spannende Lesung einer sympathischen spanischen Autorin verpasst!
Am Freitag, 10. November 2006 las Elia Barceló in deutscher und in spanischer Sprache
aus ihrem neuen Buch             Disfraces Terribles (2004) / Das Rätsel der Masken (2006).

Der Gartensaal des Deutsch-Französischen Kulturinstituts in Aachen war mit über 60 Gästen
gut gefüllt – nicht nur mit Mitgliedern des Vereins, auch Vertreter von Buchhandlungen und
Verlagen, Spanisch-Schüler mit ihren Lehrerinnen und andere „Leseratten“ hörten fasziniert
den lebendigen Vortrag der Autorin. Elia Barceló, 1957 in Elda/Spanien geboren, lebt seit
vielen Jahren mit ihrer Familie in Innsbruck/Österreich und unterrichtet dort an der Univerisität
spanische Literatur, Landeskunde und Creative Writing.
In der Pause gab es wieder die inzwischen berühmten Tapas zum spanischen Wein – ein Dank
an unser vino-y-tapas-Team! – und Frau Barceló signierte mit Geduld und Freundlichkeit
viele Bücher.

FOTOS - Lesung Elia Barceló

- Sie haben unser jährliches GRILLFEST im Aachener Wald (Adamshäuschen) am 17. September ab 13 Uhr verpasst. Obwohl es zuerst sehr wolkig und regnerisch aussah,
hatten wir Glück mit dem Wetter. Auch das Feuer funktionierte perfekt und zeugte von
der großen Erfahrung der Grillmeister: Juanita und Mario Frank, assistiert von Kurt Stendell.
Außerdem erfreute uns José Sánchez mit einer „göttlichen PAELLA“.  Wir bedanken uns
auch besonders bei unserer „Kapellmeisterin“ Brunhilde Hoffmann, die zusammen mit Udo
Reisch
so gut die Gitarre anstimmte, dass alle Teilnehmer begeistert mitsangen.

Hier ein paar Fotos:

FOTOS GRILL 2006

- Sie haben den 30. Europamarkt der Kunsthandwerker in Aachen (9./10.9.2006) verpasst:
Rund um Dom und Rathaus waren über 600 Aussteller versammelt, rund 250.000 Besucher
flanierten bei strahlendem Sonnenschein zwischen den Ständen der Künstler und Handwerker.
Unser Stand auf dem Markt gegenüber von Haus Löwenstein zog viele Interessierte an, manche
hatten das Portrait gelesen, das am Freitag, 8.9.06 in der Aachener Zeitung erschienen war:

Eine Kunst, die langsam ausstirbt
- „Damasquindador“ aus der Partnerstadt Toledo auf dem Handwerkermarkt –
Von Ingrid Riess-Schmeling

„Jedes Jahr im September, auf dem Kunsthandwerkermarkt, können Aachener zuschauen wie Angel del Cerro ruhig und konzentriert feine Gold- und Silberfäden mit Hilfe eines kleinen Meißels in runde metallene Platten einhämmert und daraus filigrane Broschen entstehen lässt. Der Trubel des Marktes kann ihn nicht ablenken, nur hin und wieder schaut er über den Rand seiner Brille und lächelt verschmitzt.

Angel del Cerro ist 60  Jahre alt, verheiratet und hat zwei Söhne, die das Kunsthandwerk des Vaters nicht fortführen werden. „Meine Söhne haben andere Berufswege eingeschlagen, mit mir werden die Del-Cerro-Damasquinadores aussterben“, sagt er. Bedauert er das? „Nun ja, die Kunst des Damaszierens ist Tradition in Toledo.  Ich habe drei Jahre an der Kunsthochschule in Toledo studiert und dann die Werkstatt meines Onkels übernommen.  Aber es ist auch ein hartes Brot!“ In Toledo gibt es nur noch etwa 30 Damasquinadores, die jedes Stück mit der Hand anfertigen. Zwei große Fabriken produzieren „Massenware“ - das ist natürlich billiger für die Käufer, aber sie bekommen auch kein handgefertigtes Einzelstück mehr.
.
Das Damaszieren ist eine noch aus der arabischen Zeit Toledos stammende Technik, bei der Gold- und Silberfäden in einen Metalluntergrund eingehämmert werden. Es werden nicht nur Schmucksstücke hergestellt, sondern auch Teller, Wappen, Verzierungen an Schwertern – alles mit traditionellen jüdischen und arabischen Mustern, oder inzwischen auch mit moderneren Motiven, zum Beispiel mit Blumen und Vögeln.

Muss man eine besonders ruhige Hand haben, um dieses feine Kunsthandwerk zu betreiben? Angel del Cerro lächelt  und wird gesprächig: „Ja, das ist sicher nichts für hektische Zeitgenossen. Ich arbeite gerne alleine vor mich hin, dabei kann ich mich besser konzentrieren, neue Details herausarbeiten.“ Die Broschen beispielsweise werden auf ein Tableau aus Holz gesteckt, immer sechs Stück in einem Arbeitsgang. Für eine Brosche braucht Angel hochgerechnet einen halben Tag. Dann muss sie noch gebrannt und poliert werden, bevor ein kleines handgefertigtes Kunststück auf dem Aachener Kunsthandwerkermarkt auf seine Käufer wartet.“

Viele Mitglieder und Freunde des Aachen-Toledo-Vereins halfen, den Stand „spanisch“ zu schmücken, und unterstützten Angel, indem sie dem staunenden Publikum seine Handwerkskunst erklärten, für seine Schmuckstücke warben und sie vor allem für ihn verkauften, so dass er mit sehr viel kleinerem Gepäck, dafür aber gefüllter Brieftasche wieder nach Toledo zurückfahren konnte. Auch wir hatten viel Spaß dabei, schauen Sie mal:

FOTOS Kunsthandwerkermarkt 2006

Sie haben ein besonderes Konzert verpasst…

Am Freitag, 23. Juni 2006, gab das Duo Bögeholz-Mosalini für uns ein Konzert im Ballsaal des Alten Kurhauses: „Flores negras – aus der Welt des Tango“.
Trotz  Ferienbeginn in Nordrhein-Westfalen, Fußballweltmeisterschaft und vieler anderer Veranstaltungen in Aachen füllte sich der Ballsaal und Vicente  Bögeholz (Gitarre) und
Juanjo Mosalini (Bandoneon) zogen das Publikum mit ihrem Programm konzertanter Tango-Musik in ihren Bann. Sie boten nicht nur „Klassiker“ wie die Stücke von Astor Piazzolla, Sebastian Piána, Juan Carlos Cobián u.a., sondern auch eigene Interpretationen und neue Stücke junger Komponisten.
Die beiden Musiker führten selbst durch ihr Programm, nahmen charmant Kontakt zum Publikum auf und harmonierten im Zusammenklang ihrer musikalischen Ausführungen
wie ihrer kleinen sympathischen Gesten – „Te toca a tí – con-tac-to…“
Den Deutschen Weltmusikpreis 2006 in der Sparte „Newcomer“ haben sie verdient!

Der Andrang an unserem vino-y-tapas Stand während der Pause war kaum zu bewältigen,
unser Tapas-Team hatte sich mal wieder selbst übertroffen… ¡delicioso!

Fotos Konzert Bögeholz - Mosalini

- Sie haben ein verregnetes Karlspreis-Fest 2006 verpaßt:

Am 25. Mai 2006 (Christi Himmelfahrt) wurde der „International Karlspreis zu Aachen“  dem luxemburgischen Ministerpräsidenten Dr. Jean-Claude Juncker verliehen. Traditionsgemäß fand das „Open-Air-Fest“ auf dem Katschhof statt. Die Aachener Partnerschaftsstädte präsentierten sich mit Informationen und landestypischen Leckereien. In unserem „spanischen“ Zelt gab es wieder die besonders leckeren und liebevoll gestalteten Tapas und vorzüglichen Rotwein aus der Mancha.
Allen Helferinnen und Helfern einen herzlichen Dank!

Bei der offiziellen Veranstaltung im Rathaus und in der Aula Karolina repräsentierten in diesem Jahr Ingrid Riess-Schmeling und Carlos de la Torre den Verein – und scheuten keine Mühe und Kosten, gut durchgestylt in festlichem Schwarz mit spanisch-roten Akzenten auf unsere deutsch- spanische Freundschaft aufmerksam zu machen.

Schauen Sie mal:                Fotos

Fotos Karlspreis 2006

- Sie haben unser PAELLA-Essen am 28. Januar 2006 im spanischen Kulturclub A.C.R.A. verpasst.

Es gab eine vorzügliche Paella, viele andere Leckereien, der Wein floss in Strömen und die Flamenco-Tänzerinnen (Juventud Alegre) boten einen optischen Genuss. Schauen sie auf die Fotos:


- Sie haben unseren schönen Konzertabend "ESPANOLETA" am 6. November 2005
verpaßt:

Die Capella Aquisgrana spielte unter der Leitung von Frau Prof. Marga Wilden-Hüsgen spanische und italienische Musik des 16. - 18. Jahrhunderts (Werke von Milan, Scarlatti, Sanz, Samartini, Luys de Narvaez u.a.). Das Ensemble benutzt historische Instrumente
(Barockmandolinen, Barockgitarren, Mandolone und Schlagwerk) mit Rückbesinnung auf die alten Spieltechniken. Das Publikum war begeistert!
Zwischen den Musikstücken lasen Mitglieder und Freunde unseres Vereins Texte spanischer Autoren (im Original und mit deutscher und zum Teil niederländischer Übersetzung).
Den harmonischen äußeren Rahmen bot "De Kopermolen" in Vaals bei Aachen, eine alten Kupfermühle, die im 18. Jahrhundert zu einer lutherischen Kirche umgebaut wurde und jetzt als kulturelles Zentrum dient.
In der Pause wurden die Konzertbesucher von unserem "Vino-y-Tapas"-Team lukullisch verwöhnt.
ES WAR EIN WUNDERBARER ABEND.

FOTOS Konzertabend ESPANOLETA


 

 

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